OSX – Alle Objekte der Mitteilungszentrale verschwunden

Heute hatte OSX 10.11.6 (El Capitan) eine unschöne Überraschung für mich: Die Mitteilungszentrale war plötzlich leer. Kein Wetter, keine Aktienkurse, kein Kalender. Alle Widgets waren verschwunden und liessen sich nicht wiederherstellen. Das Erstellen einer neuen UUID für meinen Benutzer, das in einigen Foren empfohlen wurde, brachte keine Lösung. Stattdessen war ein temporäres deaktivieren der „System Integrity Protection“ erfolgreich.

Das lässt sich wie folgt durchführen:

  • Neustart in den Recovery Mode indem man beim Starten cmd + R gedrückt hält.
  • Dort einen Terminal öffnen und den Befehl csrutil disable eingeben.
  • Nach einem „normalen“ Neustart stehen die Widgets wieder zur Verfügung und die „System Integrity Protection“ kann wieder aktiviert werden.
  • Also erneuter Neustart in den Recovery Mode indem man beim Starten cmd + R gedrückt hält.
  • Dort einen Terminal öffnen und den Befehl csrutil enable eingeben.
  • Noch ein „normaler“ Neustart und das war´s.

Fehler beim Mysql-Upgrade von 5.7.13 auf 5.7.14 unter Debian

Nach einem Upgrade eines Dantenbankservers von Mysql 5.7.13 auf 5.7.14 unter Debian Jessie (mit Verwendung des offiziellen Mysql-Repos) startete die Datenbank nicht mehr.

Im Logfile /var/log/syslog fand sich der Eintrag:
[ERROR] --initialize specified but the data directory has files in it. Aborting.

Ein ps aux | grep mysql zeigte zwei Prozesse: mysqld und ein startup-script „/bin/bash /usr/share/mysql/mysql-systemd-start pre"

Nach einem kill des startup-scriptes startete der Server. Eine Prüfung des Startup-Scriptes ergab, dass das Datenverzeichnis, welches bei diesem Server nicht im Default-Verzeichnis /var/lib/mysql lag, in Version 5.7.14 hardcodiert auf /var/lib/mysql gesetzt worden war, anstatt es aus der Konfigdatei auszulesen.

Wenn man mittels nano /usr/share/mysql/mysql-systemd-start die Zeile
MYSQLDATA=/var/lib/mysql
durch
MYSQLDATA=$(get_path datadir)
ersetzt, funktioniert der Server wieder wie gewohnt.

OSX bootet nach Upgrade auf 10.11 (El Capitan) nicht mehr

Nachdem ich OSX von 10.10 (Yosemite) auf OSX 10.11 (El Capitan) upgegraded hatte, währte die Freude nicht lange. Beim zweiten Systemstart fuhr der Rechner nicht mehr hoch. Direkt nach Eingabe des Passwortes erschien der Ladebalken und blieb stehen.

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Owncloud Kontakte mit OSX 10.11 (El Capitan)

Nach dem Update meines Macbooks auf OSX 10.11 funktionierte plötzlich der Zugriff auf meine Kontakte, die auf einem owncloud-Server liegen, nicht mehr. Ich erhielt die Fehlermeldung „CoreDAVHTTPStatusErrorDomain error 405.“

Ursache und Lösung waren Dank einer bekannten Suchmaschine recht schnell gefunden. Die Kontakte-App unter OSX 10.11 verwendet eine falsche URL.

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Ubuntu 14.10.1 Live-CD auf Macbook Pro startet nicht

Bei dem Versuch eine Live-Cd von Ubuntu 14.10.1 (amd64 Desktop) auf meinem Macbook Pro 17″ (Modell 8,3) zu starten, brach der Bootvorgang mit dem Fehler „i8042: No controller found“ ab.
Eine Lösung war schnell gefunden: Wenn man mit dem Parameter „nomodeset“ bootet, funktioniert alles.

Debian-Repository: ungültige Signatur

Beim Versuch eines Paketupdates per apt-get update im Terminal, erhielt ich folgende Fehlermeldung:

W: Während der Überprüfung der Signatur trat ein Fehler auf. Das Repository wurde nicht aktualisiert und die vorherigen Indexdateien werden verwendet. GPG-Fehler: http://ftp.de.debian.org squeeze-updates Release: Die folgenden Signaturen waren ungültig: BADSIG AED4B06F473041FA Debian Archive Automatic Signing Key (6.0/squeeze)


W: Fehlschlag beim Holen von http://ftp.de.debian.org/debian/dists/squeeze-updates/Release


W: Einige Indexdateien konnten nicht heruntergeladen werden, sie wurden ignoriert oder alte an ihrer Stelle benutzt.

 

Abhilfe schaffte die Aktualisierung des keyrings mit folgendem Befehl:

apt-get install -t unstable debian-keyring debian-archive-keyring

Danach war die Aktualisierung wieder problemlos möglich. Manchmal kann es sinnvoll sein den keyring komplett zu entfernen und dann neu zu installieren. Das wäre mit folgenden Befehlen möglich:

dpkg --purge debian-archive-keyring
apt-get install debian-archive-keyring

 

 

Prüfung des Dateisystems beim Neustart erzwingen

Manchmal ist man gezwungen, das Dateisystem zu überprüfen. Da dies im laufenden Betrieb oft weder sinnvoll noch ratsam ist kann man die Überprüfung beim Neustart unter Debian und Ubuntu erzwingen. Dazu wird einfach eine Datei im Root-Pfad angelegt:

sudo touch /forcefsck

Die Datei wird nach der Überprüfung automatisch wieder gelöscht.

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